Das Outbäckle

Das Outbäckle ist die schwäbische Miniaturform des Outbacks in Australien. Da wir hier aber nun nicht in Down Under verweilen, sondern im Schwabenländle, wo es etwas niedlicher zugeht, bekam das Original kurzerhand die ganz typisch schwäbische Verniedlichung angehängt: ein paar Impressionen aus dem Lebensraum –>

Nicht, dass ich glauben würde, das Original jemals kopieren zu können! Es ist etwas ganz Eigenes aber eben mit Bewohnern, deren Urahnen tatsächlich vom roten Kontinent stammen: Wellensittiche.

So mancher Urinstinkt blieb erhalten. Diesen sollte man erkennen und soweit als irgend möglich fördern. Das sehe ich als meine Aufgabe und gebe mein Bestes, dass die kleinen Papageien sich trotz der Gefangenschaft in meinem Wohnraum wohl fühlen. Hier finden gesunde, genauso wie kranke und behinderte Abgabevögel ihren Platz und wenn nötig, auch etwas spezieller ausgebaut.

Aktuelles

Die Bewohner des Outbäckles haben hier ihren virtuellen Raum, indem sie sich vorstellen und allerhand Schabernack treiben. Sie zeigen uns nicht nur, wie sie in angedachter Weise mit der angebotenen Beschäftigung umgehen, sondern sogar kreativ neue Verwendungen dafür finden. Ich staune immer wieder, was diese klugen Tiere so alles drauf haben!

Zur Zeit erarbeiten sich die Vögelchen wieder einen relativ großen Teil ihres Futters am Waldboden und zu einem kleinen Teil auch spielerisch in kleinen Futterverstecken. Wechselnd arrangiert bleibt es für die Tiere spannend und sie machen sehr gerne dabei mit. Die Selektion wird hierbei erschwert, weil nicht alle Saaten auf einen Blick greifbar sind.

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Beschäftigung

Diese hochintelligenten Tiere brauchen in Gefangenschaft dringend Beschäftigung. In der Natur gehen sie auf Nahrungssuche und leben durch ihr nomadisches Dasein ein recht aufregendes  und oft gefährliches Leben. In unserer Obhut haben sie das alles nicht. Wir reichen ihnen ihr täglich Futter, Wasser und weil wir sie so lieben, natürlich auch hier und da ein Leckerchen.

Eine angepasste Ernährung versteht sich für mich von selbst und soll auf diesen Seiten nicht zum Thema gemacht werden. Es ist einfach zu umfangreich und würde hier den Rahmen sprengen.

Was ich aber gerne zeigen will, sind Möglichkeiten zur Beschäftigung und Förderung der schlauen Vögel. Haben sie zu wenig Veränderung und Anreize in ihrer Umgebung, verkümmern sie mit der Zeit und werden Angst vor jeder noch so kleinen Veränderung haben. Regelmäßig verschiedenes Spielzeug angeboten, auch gerne mal im Platztausch, fordert die Tiere angemessen. Zur Erinnerung: in der Natur leben sie nomadisch und haben eine ständig wechselnde Umgebung. Oder anders formuliert: wir Menschen wollen schließlich auch nicht den ganzen Tag „Mensch ärgere dich nicht“ spielen, oder?

In den Bildergeschichten der Bewohner und im Lebensraum zeige ich vielfältige Möglichkeiten in Form von verschiedenen Schaukeln, Futterverstecke, Schredderspielzeug, aber auch Spielzeug für die Geschicklichkeit. Nahezu alles habe ich selbst gebastelt. Das Spielzeug besteht zum großen Teil aus verschiedenen Naturmaterialien und ein kleiner Teil aus Acryl und Papier.

Wer noch mehr Förderung für seine Tiere haben möchte, sollte es einmal mit Clickern versuchen.